5. März 2020

Faktencheck.

Immer wieder stoße ich im Wahlkampf auf Aussagen, die kursieren und nicht ganz der Realität entsprechen oder, die aus ihren Zusammenhängen gerissen, einen falschen Eindruck erwecken.

Das hat mich veranlasst, die wichtigsten Themen aufzugreifen und in einem Faktencheck geradezurücken. Schließlich ist eines meiner Hauptziele, zukünftig Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, über die Geschehnisse in unserer Stadt, über die Entscheidungen unserer Stadtführung und deren Hintergründe transparent zu informieren. Aber lesen Sie selbst.

 


 

7. Februar 2020

Kamingespräch mit den Grünen / Bündnis 90

Am Freitag, 7.2.2020 hatte mich die Stadtratsfraktion der Grünen zum Kamingespräch ins Kolpinghaus eingeladen. Da sie keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten stellen, laden sie alle Bürgermeisterkandidat*innen zu einem Gespräch, um herauszufinden, mit wem es sich wohl am besten zusammenarbeiten ließe.
Es kamen viele interessierte, nicht nur aus dem Kreis der Grünen, so dass der Saal gut besetzt war. Nach einigen einführenden Worten durch Dr. Petra Wulff-Werner übergab sie an Gerd Winkelbauer aus Kollnburg, der als Moderator fungierte.

In lockerer Atmosphäre stellte er mir Fragen in drei Themenblöcken
• Klima, Umwelt, Natur
• Soziales, Zusammenleben, Kultur
• Städtebauliche Entwicklung, Randgemeinden

Die fast drei Stunden, in denen ich unsere Positionen und Vorstellungen vorstellen, auch kritische Fragen aus dem Publikum beantworten durfte, verging im Fluge.

Es war ein interessanter Abend und ich bedanke mich bei den Gastgebern für eine sehr faire und entspannte Veranstaltung.

 

kamingespraech gruene 01  kamingespraech gruene 02  kamingespraech gruene 03

 


 

29. Januar 2020

Wahlkampf-Auftakt mit dem großen Vorbild

Bei dieser Aussage zuckten nicht wenige Zuhörer zusammen: "Der Stadtrat hat beschlossen, keine neuen Baugebiete mehr auszuweisen." Der Bürgermeister, der das am Mittwochabend im Regener Kolpinghaus verkündete, der sprach nicht für Regen, er sprach für Freyung, und er heißt Dr. Olaf Heinrich.
Und als Aldi in Freyung den Antrag stellte, den Markt zu vergrößern, da lehnte der Freyunger Stadtrat diesen Antrag einstimmig ab. Wieder ein hörbares Aufschnaufen der Zuhörer. Heinrichs oberstes Ziel für Freyung, wo er seit 2008 Bürgermeister ist: Die Innenstadt stärken, revitalisieren, beleben und als Wohnraum nutzen; und dazu sind nicht nur unheimlich viele Gespräche nötig, sondern auch auf den ersten Blick unpopuläre Stadtratsentscheidungen wie die oben erwähnten.

Olaf Heinrich, den gegenwärtig wohl erfolgreichsten Bürgermeister einer niederbayerischen Kleinstadt, haben die drei CSU-Ortsverbände Regen, Rinchnachmündt und March für ihren Wahlkampfauftakt nach Regen geholt. Auch auf die Gefahr hin, dass der smarte und eloquente Olaf Heinrich die eigentliche Hauptperson des Abends ein wenig in den Hintergrund drängt. Die Hauptperson, das ist der CSU-Bürgermeisterkandidat Wolfgang Stoiber, der für die CSU den Regener Bürgermeistersessel zurückerobern soll.

"Der Mann, der Netzwerke aufbauen kann", lobt Regens CSU-Ortsvorsitzender Walter Fritz den Kandidaten. Der macht das mit der Netzwerkerei durchaus auch schon in der sehr gut besuchten Versammlung, indem er immer wieder mal einen Besucher persönlich anspricht, wenn er seine Ideen präsentiert. Zu seinen Ideen gehört die Wiederbelebung des Insel- und Altstadtfests. Ein Bekenntnis gibt er zur Marcher Schule ab: "Muss erhalten werden." Und eine seiner ersten Handlungen, sollte er zum Bürgermeister gewählt werden, wäre, in alle städtischen Betriebe und Abteilungen zu gehen, um mit den Beschäftigten zu sprechen, Abläufe kennenzulernen und zu optimieren.

auftaktveranstaltung 02

Wolfgang Stoiber bei seiner engagierten Rede auf der Auftaktveranstaltung zu seinem Bürgermeisterwahlkampf (Foto: Walter Fritz)

 


 

28. Januar 2020

Rettung und Ehrenamt

Mit dem Stichwort „Rettung und Ehrenamt“ hat die Junge Union (JU) im Landkreis Regen zusammen mit dem Regener Ortsverband den Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) besucht. Die JU fordert mehr Wertschätzung für Rettungskräfte.
„Wertschätzung, Dank und Anerkennung“ seien die zentralen Attribute, die Rettungskräften entgegengebracht werden müssten, betonte JU-Ortsgeschäftsführer, Florian Wiesmüller, im Rahmen einer kurzen Begrüßung zur Führung im BRK, zu der auch Kreisrat Florian Graf, der Regener Stadtrat Heinz Pfeffer, der Zwieseler Stadtrat Andreas Ranzinger, der JU-Kreisvorsitzende Alexander Hannes und die JU-Ortsvorsitzende Christine Frey gekommen waren. BRK-Kreisvorsitzender Walter Fritz stellte das Leitbild des BRK als „verantwortungsvolle Aufgabe zugunsten anderer“ und ein „Signal der Mitmenschlichkeit“ dar. BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger ging in einer anschließenden Präsentation noch genauer auf die Struktur des BRK-Rettungsdienstes vor Ort ein.
In der anschließenden Diskussion wurden einige politische Anliegen des BRK angesprochen. So werde der Dokumentationsaufwand für Rettungskräfte immer höher. Auch die Vergabeverfahren für rettungsdienstliche Leistungen sind mit einem enormen bürokratischen Aufwand verbunden, wie Walter Fritz betonte. Neue Herausforderungen berge zudem die ab 1. Januar 2024 geltende gesetzliche Vorgabe, wonach die Begleitung des Patienten im Rettungswagen nur noch von einem Notfallsanitäter durchgeführt werden dürfe. Dadurch seien keine rein ehrenamtlichen Notfalleinsätze mehr möglich, so Wolfgang Stoiber, der den Verband nach 17-jähriger Tätigkeit als Bereitschaftsleiter der Bereitschaft Regen bestens kennt.
Zum Abschluss des Informationsbesuchs der JU erklärten Wolfgang Stoiber und Christian Aulinger im Rahmen eines Rundgangs durch die Rettungswache Regen die verschiedenen Einsatzfahrzeuge und Abläufe einer Notfallalarmierung. „Das BRK ist es wert, dass es gesamtgesellschaftliche Unterstützung erfährt. Generell gilt: Wir müssen dankbar sein, für diejenigen, die uns in Notsituationen helfen“, resümierte Florian Wiesmüller.

brk ehrenamt

Die Besuchergruppe der BRK-Rettungswache Regen mit Regener Stadtrat Heinz Pfeffer (2.v.l.), JU-Ortsvorsitzende Christine Frey (3.v.l.), Zwieseler Stadtrat Andreas Ranzinger (9.v.l.), CSU-Kreisgeschäftsführer Florian Wiesmüller (7.v.r.), Bereitschaftsleiter und Stadtrat Wolfgang Stoiber (5.v.r.), Kreisrat Florian Graf, BRK-Kreisvorsitzenden Walter Fritz, BRK-Geschäftsführer Günther Aulinger und JU-Kreisvorsitzenden Alexander Hannes (Foto: Alexander Hannes)


 

18. Januar 2020

Neujahrsempfang des CSU Kreisverbandes Regen in der Stadthalle in Viechtach

Der Kreisvorsitzende Dr. Stefan Ebner bezeichnete bei seiner Begrüßungsansprache das Jahr 2020 als ein tolles Jahr mit zahlreichen Herausforderungen und Chancen.
Zahlreiche Themen schnitt Manfred Weber bei seiner Festansprache an. Beispielsweise seine Gedanken zur Gesundheitsversorgung, Sicherheitspolitik oder auch landwirtschaftliche Themen.
Es war ein sehr interessanter Tag für alle, Politiker mit Herz und Verstand, Weitblick und Ausstrahlung. Davon bräuchten wir mehr in der Welt der Regierenden.

Danke für den anregenden Vortrag und Danke allen für die interessanten Gespräche.

Stoiber Weber Neujahrsempfang2020 web     Stoiber Rainer Gibis Neujahrsempfang web

(Fotos: Edwin Schedlbauer, l.; CSU)

 


 

15. Januar 2020

Die Kirchenglocken von Regen

Das Thema beschäftigt mich und ich möchte mich in einem Leserbrief dazu äußern: 
Ungeachtet der unseriösen erneuten Vorgehensweise der Beschwerdeführer (ohne Absender, Drohung mit Klageverfahren und Lärmgutachten, Abdruck an Bistum, Presse und Stadtrat) gegen das Zeitläuten unserer Kirchglocken ist festzustellen, dass das Einzelinteresse immer mehr in Vordergrund rückt zu Lasten der Gemeinschaft. Auch verschiedene Gerichtsurteile führen uns das immer wieder vors Auge. Leider haben die Beschwerdeführer bis heute nicht den offenen Dialog gesucht und mit ihrer Art und Weise des Vorgehens dem Thema und ihrem persönlichen Begehren mehr geschadet als genutzt. Wo bleibt das offene Miteinander in der Bürgerschaft? Ist das Einzelinteresse immer wichtiger als das Interesse der Gemeinschaft? Heute Kirchenglocken, morgen ein lauter Spielmannszug oder Blaskapelle, übermorgen das Martinshorn von Polizei, Feuerwehr oder BRK und zum Schluss noch der frühmorgendliche Schneepflug, welche angeblich die Nachtruhe stören. Es wird Zeit, dass die Gemeinschaft sich rührt und ihre Positionen klar darlegt. Ich meine jedenfalls, dass diese Tradition unserer Glocken erhalten bleiben muss und die lärmempfindlichen Beschwerdeführer zumutbare eigene Schutzmaßnahmen ergreifen können, falls dies nötig ist. Der Verfasser des „Moment Mal“ hat hierzu beste Ratschläge gegeben.


11. Januar 2020

Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten Niederbayerns

Ich nahm ich an einer Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten Niederbayern teil,
bei der ich viele Anregungen aufnehmen und interessante Gespräche führen konnte.

buergermeistertreffen 200111

Dabei konnte ich mich auch eingehend mit Spitzenpolitikern unserer Partei unterhalten. (Foto: CSU)

 


 

3.11.2019    

Gesprächstreffen mit Vereinsvorständen im Kolpinghaus.    Zum Artikel

 

Spitze